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Plasmavorbehandlung in der Medizintechnik

Plasma Vorbehandlung in der Medizintechnik

Einwegartikel sicher verarbeiten

Polyolefine wie PP und PE werden gerne in der Medizinalbranche für die Herstellung von Einwegprodukten verarbeitet, um hier von den vorteilhaften Eigenschaften des Materials zu profitieren.

Auch Kunststoffe wie PVC, PU, PC und weitere brauchen oft eine Optimierung ihrer Haftungseigenschaften vor der Weiterverarbeitung.

Die Herausforderung von Poleolefinen

Die Oberflächeneigenschaften von Poleolefinen wie PP, PE mit ihren von Haus aus sehr niedrigen Oberflächenenergien machen adhäsive Folgeprozesse wie das Verkleben und Bedrucken zu einer Herausforderung.

Insbesondere UV-Klebstoffe und UV-Druckfarben stellen hohe Anforderungen an die Qualität der Oberflächenvorbehandlung.

Klassische Vorbehandlungsverfahren wie Primern oder Beflammen haben ihre Nachteile wie aufwändige Implementierung und Handhabung, hohe laufende Kosten für Verbrauch und Lagerung, hohe Gesundheits- und Umweltauflagen sowie schwierige Prozesskontrolle.

Optimale Vorbehandlung mit Plasma für Medizintechnikprodukte

Die Plasmavorbehandlung bei Atmosphärendruck stellt eine einfache, kostengünstige und vor allem kontrollierbare Art der Vorbehandlung dar. Die sogenannte Aktivierung ermöglicht optimale Haftkräfte und Benetzbarkeit.

In der Medizinalindustrie kommt noch der Vorteil der stark desinfizierenden/sterilisierenden Wirkung der Plasmabehandlung auf die behandelten Oberflächen hinzu.

Vorteile und Nutzen der Plasmavorbehandlung bei medizinischen Produkten

  1. Einfacher und sauberer Prozess durch kosteneffiziente, umweltfreundliche elektrisch-physikalische Plasmabehandlung
  2. Sichere Reproduzierbarkeit der Vorbehandlung, auch bei empfindlichen Oberflächen, durch leistungseinstellbare und geregelte Plasmaentladung
  3. Volle Überwachung aller prozessrelevanten Parameter durch Echtzeitüberwachung mit TIGRES SQI (System Quality Index)

Vorbehandlungsbeispiele in der Medizintechnik

Spritzen und Teströhrchen sicher bedrucken, verkleben und funktionalisieren

Aufdruck bei einer Spritze

Homogene Behandlung durch breite Plasmabehandlung

Plasmabehandlung von Spritzen aus PP für ein optimales Druckbild und Haftfestigkeit

Einwegspritzen und Teströhrchen als Einwegprodukte bestehen üblicherweise aus unpolarem Polyproylen (PP) oder aus COC.

Mit der Plasmabehandlung von TIGRES stehen dafür verschiedene hochleistungsfähige Systeme für die Vorbehandlung zur Verfügung.

Durch die geeignete Anordnung der Plasmadüsen kann eine homogene Behandlung über die gesamte Breite der Rundkörper erreicht werden und sichert dadurch die optimale Haftfestigkeit der Druckfarbe.

Kanülen sicher verkleben

Maschine T-Spot Plasma
Spritze

Sichere Verklebung durch präzise Vorbehandlung

Verklebung von Edelstahlkanülen und Kanülenaufnahmen (Needle hubs) aus PP.
Der Plasmastrahl erlaubt eine präzise Innenvorbehandlung der Kanülenaufnahme (Needle hub) für die sichere Verklebung der Kanüle mit der Spritze.

Katheter und Schläuche sicher verkleben und bedrucken

Katheter und Schläuche verkleben und bedrucken migt plasma Vorbehandlung
maschine arbeitet mit Plasma, T-Spot

Sichere Verklebung durch optimale Leistungsdosis

Bedruckung und Verklebung von Kathetern aus PU und PVC.
Die einstellbare Plasmaleistung ermöglicht auch die Vorbehandlung von empfindlichen Oberflächen für punktgenaues und kontinuierliches behandeln in der Kathederherstellung. Dadurch lassen sich Katheder sicher verkleben und bedrucken.

Kanülen und Spritzen sicher verbinden

Kanülen verbinden mit Plasma Vorbehandlung

Sichere Steckverbindung durch genaue Plasmadosis

Aufrauen des Spritzenkonus für bessere Haftung der Kanüle.
Durch die genau einstellbare Plasmaleistung lässt sich die Rauigkeit des Spritzenkonus deutlich erhöhen, ohne den Konus zu beschädigen. Dadurch kann eine sichere Haftung einer aufgesteckten Kanüle mit deutlich erhöhten Abzugswerten erreicht werden.