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Forschung & Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird bei uns GROSS geschrieben!

Als Partner arbeiten wir in innovativen Forschungsprojekten, entwickeln neue Technologien und erweitern die Einsatzmöglichkeiten von Plasma über die üblichen Anwendungen hinaus. Plasmaanlagen sind in Teilen der Industrie bereits etablierte Standardwerkzeuge und aus der Produktionskette nicht mehr wegzudenken. Doch auch über die Standardanwendungen hinaus finden sich neue Einsatzgebiete für Plasma. Ob in der Medizin, der Wasser- und Luftaufbereitung oder in der Landwirtschacht, die physikalischen und chemsichen Eigenschaften des Plasmas bieten unzählige Möglichkeiten.

Um die Entwicklung des Plasmamarktes und die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten zu unterstützen bietet die Tigres GmbH außerdem exklusive Forschungs- und Mietgeräte.

 

Aktuell laufende Projekte:


Remote Service Unit (RSU)

Entwicklung eines branchenneuen Servicemoduls zur Erfassung und Optimierung von Echtzeit Prozessdaten der Plasmaanlagen im Hinblick auf Industrie 4.0 Anforderungen.

Kurzbeschreibung des Vorhabens
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines eigenständigen Zusatzproduktes für TIGRES Plasma Systemlösungen. Es wird sich hierbei um ein Gerät ( RSU) handeln, welches die Erfassung, Auswertung und Bereitstellung von Prozessinformationen sowie die Möglichkeit der Fernwartung und -konfiguration erlauben soll. Die RSU soll in der Lage sein, komplexe Sensordaten einer neuen Produktfamilie der TIGRES, die seit Ende letzten Jahres im Markt positioniert ist, zu protokollieren und in Echtzeit an eine Auswertungsplattform, respektive den Kunden, zu übergeben. Diese Möglichkeit geht sodann über die bereits im Markt bestehenden Leitstandslösungen hinaus, da hier nicht nur Datensätze lokal gespeichert und ausgewertet würden, sondern dies ortsunabhängig möglich sein soll.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert,
europa-fuer-niedersachsen.de.

 

 
   


 

COOLBat

CO2-einsparende Leichtbaulösungen am Demonstrator Batteriegehäuse der nächsten Generation -
Teilprojekt: Plasmafunktionalisierung und Skalierung der toleranzausgleichenden Wärmeleitmatten

Im Fokus des Projektes stehen neue Leichtbaumaterialien und -technologien. Die Bewertung der CO2-Einsparung erfolgt über die gesamte Projektlaufzeit, wodurch bereits in der Phase des Produktdesigns zielgerichtet mit dem Fokus Klima- und Umweltbelastungen zu reduzieren entwickelt wird. Neue Konstruktionstechniken und –varianten, wie das Zusammenlegen und Verlagern thermischer und mechanischer Funktionalitäten dienen der Reduktion von Fertigungsaufwand und Systemmasse. Sowol die CO2-Reduktion über integrale Fertigungsprozesse, als auch während der Nutzungsphase infolge der Massereduktion liefern einen Beitrag zum förderpolitischen Ziel der Treibhausgasreduktion.
Forschungsgegenstand sind Erforschung neuer Materialien, wie thermisch aktivierte inutmeszierende Brandschutzbeschichtungen, speziell für das Tape-Legeverfahren entwickelte Epoxidharz-Tapes und toleranzausgleichende Wärmeleitmatten, neuer integraler Fertigungstechnologien, wie die Fertigung von Aluminiumschaumsandwichen mit integrierten Kühlstrukturen, die gießtechnische Integration von Kühlkanälen in Tragstrukturen sowie neue Konstruktionstechniken, die diese Werkstoffe und Technologien ressourceneffizient und anwendungsgerecht verknüpfen bspw. durch lastpfadoptimierte Faserverbunde und Topologieoptimierung.

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
  


 

P3Spray

Entwicklung einer Plasmaanlage zur Plasmapulverbeschichtung

Aufgrund der geringen Oberflächenenergie kann beim Kleben von Polypropylen (PP) kaum auf Ober-flächenvorbehandlungsverfahren verzichtet werden, um die Oberflächenenergie und die Polarität der Oberfläche zu erhöhen. Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Haftung können Haftvermittler, wie z. B. mit Maleinsäureanhydrid gepfropft Polypropylen (PP-MAH) darstellen. Durch seine chemische Struktur kann PP-MAH mit polaren und unpolaren Oberflächen wechselwirken. Um die Eigenschaften von PP-MAH gezielt für eine bessere Klebbarkeit von PP nutzen zu können, soll ein Verfahren zur Plasmabeschichtung von PP mit PP-MAH entwickelt werden. Besonderes Augenmerk wird bei der Entwicklung des Verfahrens neben den Anforderungen wie Reproduzierbarkeit und Prozessstabilität auch auf die Wahl einer geeigneten Düsengeometrie mit passender Dosiereinheit gelegt, um homogene Schichten auf dem Substrat abscheiden zu können. Zur Bewertung der Schichtqualität soll diese sowohl optisch als auch mechanisch überprüft und verifiziert werden. Mit den Klebeversuchen zur Ermittlung von mechanischen Kennwerten sowie der Prüfung der Klimawechselbeständigkeit der Klebungen wird das Forschungsvorhaben abgerundet.

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

  


 

WIR_P4F_TPP_TIGRES

Das Teilvorhaben der Tigres GmbH umfasst den Bau eines CAP-Demonstrators (Cold Atmospheric Plasma) zur kontinuierlichen Plasmabehandlung der Leitkukturen Gerste, Raps und Lupine. Ziel ist die Dekontamination des Schüttgutes.

Im Teilvorhaben TIGRES des Gesamtvorhabens "WIR! - Physics for Food - Transfer, Procedures & Permissions" wird eine innovative physikalische Methode zur Dekontamination der Leitkulturen Gerste, Raps und Lupine entwickelt. Das Ziel ist es umweltbelastende, chemische Behandlungen durch eine schonende physikalische Behandlung mit kaltem atmosphärischem Plasma zu ersetzen.

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages